Inkubation
Ausbrüten mit dem Inkubator
Nachdem man bemerkt hat, dass das Weibchen sein Gelege abgesetzt hat, wird vorsichtig Sand an der Stelle abgetragen. Wer noch keine Erfahrung mit der Inkubation hat, sollte die Eier mit einem Stift (am besten ein Bleistift) an der nach oben zeigenden Stelle markiert. Wer mit der Inkubation bereits Erfahrung hat, kann auf diese Markierung verzichten. Anschließend wird jedes Ei einzeln und vorsichtig ohne es zu drehen und zu erschüttern in die dafür vorbereiteten Inkubationsschalen (Dosen) gelegt. Eier, die miteinander verklebt sind sollten dabei nicht getrennt werden, da man sonst die äußeren oder inneren Eihäute verletzen könnte, was zum Tod der Jungen führt. Sind die Eier also miteinander verklebt, werden sie der Lage entsprechend (also so wie man sie gefunden hat) in die Inkubationsschale gelegt. Diese Schalen (Dosen) werden dann in den Inkubator gestellt und alles wird sorgfältig verschlossen. Um einer Verpilzung vorzubeugen, sollten die Eier mit sauberen Händen berührt werden, es ist jedoch keine Seife zu verwenden. Sobald man den Inkubator öffnet, ist auf eine extreme Sauberkeit zu achten. Im Inkubator muss eine Leuchtfähigkeit von ca. 90 % vorzufinden sein. Werden die Dosen während der Inkubationszeit zu trocken, füllt man immer etwas lauwarmes Wasser nach. Dazu werden die Dosen vorsichtig geöffnet und man gießt langsam (am besten über den Dosenrand) Wasser hinein. Die Eier dürfen dabei jedoch nicht nass werden. Am günstigsten ist es natürlich, wenn im Inkubator so viel Platz ist, dass man eine Schale mit Wasser zum Erwärmen hineinstellen kann. Die richtige Luftfeuchtigkeit erkennt man an den beschlagenen Dosen, an dessen Deckel sich feine Kondenströpfchen befinden. Sollten die Tropfen auf die Eier fallen, ist es möglich, dass sich Schimmel oder Pilz bildet. Wer so etwas bemerkt, sollte beobachten, was passiert. Das Ei kann unbefruchtet sein, aber es kann auch vollkommen in Ordnung sein. Ein befallenes Ei sollte man aus Sicherheitsgründen in eine separate Dose umbetten, so dass es die anderen Eier nicht anstecken kann und auch die Kontrollmöglichkeit verbessert wird.